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Island

Nord und Süd
Juni / Juli 2017


Eyjafjaršarį-Tal
bei Akureyri


Eyjafjaršarįdalur





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Infos und Links

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Eingerahmt von Gebirgsketten liegt südlich von Akureyri ein fruchtbares Tal, das schon zu Sagazeiten besiedelt wurde.

Wäre unsere eigentlich geplante Hochlandtour, die auch die F 821 mit einschloss, zustande gekommen, wären wir wohl nur durchgefahren durch dieses wunderschöne Tal. So früh im Jahr sind die geplanten Straßen aber noch gesperrt und es ist abzusehen, dass während unseres Aufenthaltes daraus auch nichts mehr wird.

So fahren wir stattdessen die Straßen 821 und auf dem Rückweg die 829.

Dieser Tagesausflug durch das Eyjafjaršarį-Tal
belohnt mit reizvollen Landschaften. Imposante Berge rahmen die weitläufige Flusslandschaft und die landwirtschaftlich genutzten grünen Ebenen ein. Außer uns scheint sich niemand hierher zu verirren. Wir sehen Farmer auf den Feldern, Pferde und Schafe auf den Wiesen, sonst kaum ein Auto oder menschliches Wesen. Da verweilen wir mal gerne etwas länger an dem einen oder anderen Ort.

Geschichtsträchtig, wie dieses Tal ist, kann so mancher Hof wohl eine Geschichte erzählen. Verwitterte Schilder zeigen gelegentlich auch zu verlassen aussehenden Höfen.

Straße ins Eyjafjaršarįdalur
Wir passieren rechter Hand das Naherholungsgebiet
von Akureyri, den Wald
Kjarnaskógur.

Bei schönstem
Bilderbuch-Wetter.
. Eyjafjaršarį
Eyjafjaršarį-
Eyjafjaršarį
Kirche GrundarkirkjaGrund - Grundarkirkja

Die Geschichte des Hofes Grund reicht weit ins Mittelalter zurück. Eine Kirche wurde bereits im Jahr 1106 erwähnt. Die heutige Holzkirche wurde 1906 erbaut. Ihr barockes Aussehen verdankt sie der Idee des damaligen Bauern "Magnśs Siguršsson", der die größte Kirche im Eyjafjöršur bauen wollte.
Kirche Grundarkirkja
Grundarkirkja Innenraum Grundarkirkja Innraum
Hier steht sie nochmal in klein als Elfenhaus
Elfenhäuser für den Garten

beim Hof Holtsels.
Ein kleines Café bietet Eis an, das direkt auf dem Hof verarbeitet wird. Dieses Eis wird auch vermarktet und ist in vielen Supermärkten als Großpackung zu finden. Aufgrund der Eigenschaft beim Transport zu tauen, nehmen wir die Gelegenheit wahr, es hier zu verköstigen. Wir setzen uns dafür draußen in die Sonne auf eine Bank. Den Fotoapparat natürlich nicht dabei, kommen genau in dem Moment unterschiedlich gezeichnete Enten und eine Gans im Gänsemarch den Weg herunter. Eine bessere Gelegenheit verschiedene Arten gleichzeitig aufs Foto zu bannen, kommt so schnell wohl nicht wieder.

Den Bauch voll Eis, ein wenig bei Holtsels gekauften Köse im Gepäck, fahren wir nun weiter durch eine makellose bezaubernde Landschaft. Jetzt auf geschotterten Wegen.
Landschaft Eyjafjaršarį-Tal
Hof und Schlucht im Hintergrund im Eyjafjaršarį-Tal
Eyjafjaršarį-Tal

Hinter einer Brücke, bei einem kleinen Kraftwerk, entdecken wir eine Schlucht, die Lust weckt auf einen Sparziergang entlang der Klamm.
Schlucht im Eyjafjaršarį-Tal
Schlucht
Eyjafjaršarį-Tal Landschaftsbild
Die Saurbaerjarkirkja

aus dem Jahr 1856 ist eine der sechs noch existierenden Torfkirchen Islands. Bis ins 19. Jahrhundert hinein gehörten die meisten isländischen Kirchen diesem Bautyp an. Die dicken Außenwände sind aus Soden und Stein, das Dach mit Grassoden bedeckt
Torfkirche im Eyjafjaršarį
Torfkirche
Die Innenräume sind aus Holz, zwei Glocken sind an den Vordergiebel montiert.

Um hinein zu gelangen, müssten wir die Schlüssel im ehemaligen Gemeindehaus abholen. Auch eine kunstvoll arrangierte Sammlung von Gegenständen kann man dort besichtigen.
Die Landschaft drum herum ist unglaublich. Da sei uns zwei Kunstbanausen verziehen, dass wir hier draußen unsere Seele ergötzen.
Landschaftsblick von der Kirche aus
Landschaft im Eyjafjaršarį-Tal
Vor uns eine Hügellandschaft und ein Bergmassiv, das uns noch mal von der Straße weglockt. Es wird aber ungemütlich und kalt und schnell flüchten wir zurück ins Tal.

Foto Das Ende der Straße 821 ist auch dann bald erreicht und geht in die Hochlandpiste F821 über.

Wie man sieht, ist sie noch nicht passierbar.
Langsam machen wir uns auf den Rückweg. Heimwärts soll es jetzt auf der anderen Seite des Flusses "Eyjafjaršarį" gehen. Auf den Straßen Nr. 826 und 829. Ein paarmal queren wir den Fluss über Brücken.

Eyjafjaršarį-Tal
Von hier aus können wir auch die Hügellandschaft gut überschauen. Diese "Leyningshólar" sind durch Bergrutsch und Gletscherablagerungen entstanden.
Eyjafjaršarį-Tal
am Hólavatn
Am Hólavatn mögen wir noch mal aussteigen und uns an weißen Schwänen mit ihrem Nachwuchs und munteren Enten erfreuen.
Auch der Blick auf die Erdhügel bezaubert noch mal.
am Hólavatn
Kirche
Hólar

Nicht weit vom See treibt uns ein Kirchkein wieder aus dem Auto. Der ehemalige Hof, auf dessen Grund die Kirche steht, ist schon sehr arg verwildert und überwuchert.
Kirche
Betörendes Licht verzaubert die Landschaft. Es fällt uns schwer weiter zu ziehen. Da mag man einfach im Gras sitzen und verweilen.
Eyjafjaršarį
Eyjafjaršarį-Tal
Bei einer Brücke müssen wir unbedingt noch einmal anhalten, um ein wenig herumzulaufen.
Hier fließt der Fluss Žverį durch eine Schlucht in das Tal hinunter.
Žverį_Schlucht
Žverį_Schlucht
Žverį Schlucht
Žverį, Eyjafjaršarį
Besser als mit diesem abschließenden Sparziergang kann uns das Eyjafjaršarį-Tal nicht verabschieden. Östlich von Akureyri erreichen wir auf Höhe der Landebahn wieder die Ringstraße.

Diesen wunderschönen Tag lassen wir gemütlich auf der Terrasse unseres Ferienhauses nachklingen.

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