Startseite/Reise-Index Island 2011 Island 2012 Island 2013 Island 2015 Island 2017 Lanzarote Korsika über mich

Dagys Reisebilder


Island

Nord und Süd
Juni / Juli 2017

Akureyri bis Kolugljúfur
Halbinsel Skagi
Sauðarkrókur


Schluchten und Wasserfälle
von Akureyri bis Kolugljúfur - Halbinsel Skagi - Sauðarkrókur



 
Menü


Startseite
_________

Grenivik
und Umgebung

_________

Wanderungen
Kaldbakur
Þengilhöfði
Fnjóskadalur

_________

F839
Austurádalur

_________

Mt. Súlur
Akureyri

_________

Eyjafjarðará-Tal

_________

Tröllaskagi
Ólafsfjörður
Siglufjörður

_________

Akureyri
bis
Kolugljúfur
Skagi-Halbinsel
Sauðarkrókur


_________

Hörgárdalur

_________

Von Nord nach Süd
F756
 Kjölur F35
Hveravellir


_________

Kerlingarfjöll

_________

Laugarvatn

_________

Tröllafoss

_________

Kleine Rundtour
am Golden Circle


_________

Gjáin Schlucht
Þjórsádalur
Pjóðveldisbær


_________

Brúarárskörð
F333 - F338
Hagavatn


_________

F337
Rótasandur
Brúará-Quelle
Högnhöfði

Eyfirðingavegur


_________

Entlang der Küste
Urriðafoss
Stokkseyri
Eyrarbakki
Porlákshöfn
Strandarkirkja
Blaue Lagune


___________

Infos und Links

***
Als ich an diesem Morgen aus dem Fenster schaue, präsentiert sich mir Bilderbuchwetter. Und so soll es auch bleiben verspricht die Wettervorhersage.

Strahlend blauer Himmel - genau richtig für einen ganztägigen Ausflug. Richtung Skagi soll es gehen. Alles andere lassen wir offen. Mal schauen wohin uns diese Tour bringt.

Blick ins Tal bis zum Berg Hraundrangi
Den ersten schönen Moment erleben wir
direkt an der Ringstraße bei einem Picknickplatz.


Hraundrangi


Aufgefallen ist sie mir schon öfter, die beindruckende Felsformation. Schaurig schön, wenn wir aus dem Nebel der Öxnadalsheidi herunter fuhren. Zugegeben, am imposantesten wirken die Felszacken bei gespenstischem Wetter, wenn man von dort oben kommt.
Hraundrangi
Eigensinnig ragt die Zinne aus dem markant gezackten Felsengrat auf. Der Berg ist 1075 m hoch und wurde erst 1956 bezwungen. Verschiedene Sagas erzählen, die eine von einem Goldschatz, die andere von Grettir, der als er den Gipfel bestieg Gürtel und Messer zurücklies. Deswegen wird der Hraundrangi im Öxnadalur auch Grettisnúpa genannt. Nix von diesen Dingen ist bisher gefunden worden.
Berg Hraundrangi
Landschaft Landschaft
Eine Landschaft in der man auch wunderbar wandern kann. Entweder vom Hof Hraun aus oder ab Háls. Wanderkarte: Gönguleiðir á Tröllaskaga I. Diese Karte deckt auch ein große Gebiet jenseits der Berge mit ab. Wer die 2500 ISK sparen möchte, sollte bei den genannten Höfen oder beim Campingplatz an der Ringstraße ruhig mal fragen. Gerade, wenn man nur kürzere Wanderungen unternehmen möchte.

Landschaft
Der Tag ist zwar noch jung, aber wir haben noch viel vor heute.

Ein wenig wehmütig
verabschieden wir uns von der sagenhaften Landschaft.


Das schöne Wetter nutzen wir, um endlich mal am Aussichtpunkt der Öxnadalsheiði einen Blick hinunter in die Schlucht zu werfen.
Schlucht an der Öxnadalsheiði
Unsere Stippvisite hier ist kurz. Nun haben wir das, während unserer 5. Islandreise, endlich auch geschaut.


Bei toller Sicht fahren wir die steile Passstraße jetzt wieder hinab ins Tal. Eindrucksvolle Schluchten mit glitzernden Wasserfällen zu unserer Rechten. In einem dieser Canyons kann ein wenig gewandert werden. Genau das haben wir vor. Kurz bevor die Ringstraße das Flüsschen Kotá überbrückt halten wir auf einem kieseligen großen Parkplatz.

Kotágil
Jeweils 30 Minuten hin und zurück führt ein schmaler Pfad in die enge Schlucht. Eisenhaltige Erdschichten bestimmen das rötliche Gestein.
Wandereinstieg
Ich merke sofort, hier ist Trittsicherheit von Nöten, man muss sich an Felsen vorbeihangeln und auch mal den Bach überqueren. Als bleibe ich mal wieder beim Auto.
Wandereinstieg
In der Schlucht
Kotágil - in der Schlucht
Kotágil In der Schlucht

Kirche 7 km später erreichen wir die achteckige Kirche
von Silfrastaðir, 1896 erbaut.
FlusslandschaftJedes mal, wenn wir dieses Tal erreichen, wird uns selbst bei Schietwetter wieder warm um Herz.
Egal aus welcher Richtung wir kommen, hier scheint immer ein warmes Licht. Auch viele Höfe tragen die Sonne im Namen. Zeit also, auch mal anzuhalten. Dies tun wir jetzt auch. Bei der Brücke über die Norðurá.
Flusslandschaft
an der Norðurá Brücke

Wie immer Stopp in Varmahlíð, wo Mensch und Auto versorgt werden. Für ein warmes Mittagsmenü sind wird mal wieder zu spät dran. Heute ist Sonntag und bei dem schönen Wetter sind auch die Isländer mit ihren Familien unterwegs. Alle, alle sagen die leeren Behälter. Mein Freund besorgt uns einen Snack und Kaffee, während ich uns zwei von den raren Picknickplätzen an der Sonne freihalte.

Wir nutzen die Pause, um zu beratschlagen, wie es denn nun weitergehen soll. Zuerst um die Halbinsel Skagi und danach zum Canyon Kolugljúfur oder umgekehrt? Da es schon fast 15:00 Uhr ist, erscheint es uns sinnvoller zuerst zur Schlucht zu fahren.

Ein wenig abgeschreckt von dem Wochenendbetrieb in Varmahlíð treibt es uns wieder auf autofreie Schotterstraßen. Wir umrunden den Svinavatn und kommen weit hinter Blönduós wieder auf die Ringstraße. Tatsächlich sind wir alleine auf der Strecke, kein anderes Auto weit und breit. Die Fahrt geht durch eine stille weite Landschaft zwischen Feldern und Hügeln.

Kirche Auðkúlukirkja am Svínavatn, See im HintergrundHübsch die kleine Kirche Auðkúlukirkja am Svínavatn. Sie steht mitten auf einem Hof. Mein eigenes Foto ist leider nichts geworden (aus dem Auto im Vorbeifahren).
T. möchte leider nicht mehr anhalten.

Quelle: Wikipedia
Autor des Fotos ist Sigurdur Jonsson.


An der Brücke Durch eine ebenso weite ruhige Landschaft fließt still der Fluss Víðidalsá bis er einen Canyon erreicht.

Kolugljúfur

Die Riesin "Kola" soll in dieser Schlucht gelebt und sie auch geformt haben. Auf seiner weiteren Reise durch die Schlucht springt der Fluss über viele kleine Wasserfälle, die Kolafossar.

Mit einem kleineren Reisebus und ein paar Autos teilen wir den Parkplatz an der Brücke.
Schon hier sind Wasserfall und Canyon ein Erlebnis. Da kann man bereits schon ewig Zeit verbringen.
Schlucht
Fluss und Wasserfall
Auf beiden Seiten der Schlucht entlang zu wandern lohnt sich ebenfalls. Denn schon ist man wieder alleine, um die Einsamkeit zu genießen, Blicke hinunter zu werfen und dem Rauschen des Wassers zu lauschen.
Schlucht
Schlucht mit Wasserfall
Blick in die Schlucht
Blick in die Schlucht
ein roter Wasserfall
Schluchtlandschafz
Schluchtlandschaft
Wanderweg
In der Schlucht
Es ist wirklich klasse hier. Mein Mann ist begeistert und bedankt sich bei mir für die gelungene Planung.


Der Tag ist schon weit fortgeschritten. Ob das mit Skagi noch was wird? Auf dem Herweg haben wir eine bunte Hügellandschaft gesehen, die unsere Neugierde weckt. Diese Landschaft interessiert uns mehr als die öde Skagi. Da müssen wir doch noch mal von der Ringstraße abbiegen.
Erdhügel an der Ringstraßr
Vatnsdalshólar auf der Herfahrt, von der Ringstraße aus gesehen

Vatnsdalur

heißt das Tal in das wir jetzt abbiegen.
Die Schotterstraße (822) ist quasi ein Rundweg. Dazwischen liegt ein natürlicher Stausee und der Fluss Vatnsdalsa, an dessen Verlauf es schöne kleine Wasserfälle geben soll. Aber soweit kommen wir nicht. Die ganze Strecke wollen wir nicht fahren und wählen dehalb die Hügelseite.

Unzählige dieser Erdhügel, die Vatnsdalshólar, entstanden während kolossaler Erdrutsche vom Berg Vatnsdalsfjall. Die meisten entstanden vor der Landnahme, der letzte größere Erdrutsch war 1811.
Stausee
Landschaft mit Farm
Hügel-Landschaft mit Hof
Pferch für Schaftsortierung an der Ringstraße.
Schaf Sortieranlage an der Ringstraße
In Blönduós entscheiden wir bei einer Tasse Kaffi, dass wir die Halbinsel Skagi nicht auf der Küstenstraße umrunden. Wir fahren quer durch auf der asphaltierten 744 direkt nach Sauðarkrókur.

Sauðarkrókur
Sehenswert sind einige alte Häuser und die Holzkirche von 1892 und sicher auch der Hafen.
Im Heimatmuseum läuft man, vorbei an dem Eisbären von 2008, direkt in den historischen Ortsteil durch enge Gassen mit kleinen Handwerksbetrieben.
Kirche
bunte Häuser in Sauðarkrókur
Wir schlendern noch durch die Adalgata. Zu mehr reicht die Kraft nicht mehr. Nicht einmal mehr für einen Restaurantbesuch. Außerdem ist es proppe voll drinnen.

Wir sind so übervoll mit Eindrücken und mittlerweile auch hundemüde. Möchten jetzt nur noch Hause ins Ferienhaus. Auch wenn die Sonne noch mit allen Kräften scheint, wir verzichten auf die Fahrt zur Grettislaug.
Reynistaður Kirche
Aber an einem Kirchlein beim Hof Reynistaður (sozusagen am Wegesrand) kommen wir nicht vorbei.
Kirche Innenraum Kirche Innenraum
Reynistaður Kirche
Bevor wir wieder die Ringstraße erreichen, kommen wir noch am Museumsdorf Glaumbaer vorbei, das wir diesmal hinter uns lassen. Hier gibt es Bilder aus 2011.


Erst am Eyjafjörður halten wir noch mal an, um die fantastische Sicht auf den Súlur, den Hausberg von Akureyri, zu genießen. Von hier aus können wir das gesamte Gebirgsmassiv, das den Kerling mit dem Súlur verbindet, bewundern.
Berge Sulur und Kerling

Daheim angekommen:
Bei dem herrlichen Wetter setzen wir uns mit unserem Abendbrot und einer Flasche Wein auf die Terrasse, und lassen diesen eindrucksvollen Tag Revue passieren.

nach oben
weiter

© Dagys-Reisebilder

Datenschutzerklärung


Startseite/Reise-Index Island 2011 Island 2012 Island 2013 Island 2015 Island 2017 Lanzarote Korsika über mich