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Island

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Juni / Juli 2017



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Infos und Links

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Wir haben einen festen Standort gesucht und in der Nähe von Laugarvatn gefunden. Nur wenige Kilometer entfernt steht das Ferienhaus in einer bewaldeten Ferienhaus-Siedlung an der Straße 37. Das Haus ist feudal, das Grundstück groß und uneinsehbar. Waschtrockner gehörte neben der ebenerdigen Dusche zum Auswahlkriterium. Die Lage kommt unserer Urlaubsplanung entgegen. Geeignet für unsere Hochlandausflüge hier in der Umgebung ebenso wie für Rundtouren im Golden Circle.
FerienhausEinziges Manko, die Sonne verschwindet am Abend hinter den Bergen. Dabei haben die Vermieter für uns extra Sonnenliegen
aufgestellt und ausgerichtet.

Leider schien die Sonne nicht 14 Tage am Stück. Wenn sie es tat, waren wir natürlich unterwegs.
Sonnenuntergang
Hier ein Blick durch die Bäume auf die Hekla, die noch genug Sonnenstrahlen von der untergehenden Sonne abbekommt.
Laugarvatn (See der heißen Quellen)

Der Ort Laugarvatn, liegt direkt an der Straße, die die drei Hauptattraktionen des "Golden Circle" Þingvellir, Geysir und Gullfoss miteinander verbindet.

Seit langer Zeit schon nutzen die Einheimischen die heilenden Kräfte der heißen Dämpfe des Thermalfeldes am Rande des Sees. Heute steht hier das moderne Laugarvatn Fontana, das neben natürlichen Dampfbädern, warmen Pools und Mineralbädern auch eine Sauna hat, die sich direkt über einer heißen Quelle mit heilenden Kräften befindet. Seinerzeit hat meine Schwester dort Platz genommen, als die Sauna sich noch in einer einfachen Holzhütte befand.

Das Laugarvatn Fontana ist sehr chic aber auch teuer. Pi mal Daumen umgerechnet, wären wir zum heutigen Umrechnungskurs mit 42,-- Euro /Person dabei. Das scheint aber viele nicht abzuschrecken, denn die Pools sind gut besucht. Deshalb stelle ich hier auch keine Fotos ein. Auf der Webseite des Wellners-Tempels kann man sich viel besser umschauen und informieren.

Das gesparte Geld gleich im Café/Restaurant auszugeben ist uns leider nicht gegönnt. Offensichtlich sind wir mal wieder zum falschen Zeitpunkt da. Dafür gönne ich mir einen Blick über Bad und See von der Dachterrasse. T. trinkt derweilen einen Kaffee.
See mit Blick zum Thermalbad
Vigðalaug
Danach spazieren wir noch am Seeufer entlang

und zur Vigðalaug
(Weihquelle).
Der Sage nach haben sich darin 1000 Bauern aus dem Norden auf dem Rückweg von Þingvellir taufen lassen, weil sie das kalte Wasser dort scheuten.
Das geschah, nachdem in Þingvellir durch das Alþingi (Althing) das Christentum ausgerufen wurde.
Vigðalaug
Meine Lachsforelle und Tagessuppe konnte ich an einem anderen Tag in der "Galleri Laugarvatn" verzehren. Mein T.-Bär wählte Waffel. Gleichzeitig konnte ich ein paar nette Souvenirs kaufen. Das Café in dem Gästehaus ist sehr hübsch und einladend.

Für heute aber kaufen wir im Lebensmittelladen bei der Tankstelle Fisch in Konserve für das Butterbrot heute Abend. Das hatten wir auch schon lange nicht mehr. Sardinen auf Brot anstatt Lachs auf Toast.

Auf einer großen Infotafel in der Nähe des Zeltplatzes studieren wir die Wandermöglichkeiten in der Umgebung. Unter anderem eine kurze einfache, aber zum Ende doch steile, Wanderung durch das Laugarvatnsfjall zur Höhle Stóragilshellir. Eine Option, die wir uns offen halten.



Anfahrt zur Höhle Hinweisschilder an der 365, die nach Þingvellir führt, laden ein die Straße zu verlassen, um das Haus in der Höhle zu besichtigen.

Schotterstraße zur Laugarvatnshellir.
Die Höhle liegt am Fuße des Reyðarbarmur, ein Ausläufer des vulkanischen Gebirgszuges Kálfstindar.

Laugarvatnshellir

Vor ca. 100 Jahren hat dort eine Familie die Höhle ausgebaut, dort gelebt und auch Kinder geboren. Erst dieses Jahr wieder neu aufgebaut, kann man einen Blick hineinwerfen.

Wir leider nicht. Geschlossene Gesellschaft. Etwas versetzt steht versteckt in einer Nebenhöhle ein Grillmeister und schüttelt schon den Kopf beim Anblick meines fragenden Blickes. Ein Blick durch die Fensterscheibe zeigt, die Hütte ist voll mit teils altertümlich gekleideten Menschen, die aber moderne Aluschalen in der Hand halten. Ganz vage kann ich Höhlenwände erkennen, die zum Teil mit Holz ausgekleidet sind. Nun erwischt uns auch noch ein heftiger Schauer.

Wofür gibt es Internet? Uns spendet es mit diesem Film Einblicke in das Höhlenhaus. Der Film ist so frisch, wie unsere Ankunft hier im Süden. Durchaus möglich, dass heute die Einweihungsfeier stattfand.
Laugarvatnshellir
Landschaft bei der Höhle
Tuffstein Felsen
Laugarvatnshellir
Das Festzelt unten beim Parkplatz soll wohl dort bleiben, um Touristen Kaffee und Kuchen zu kredenzen. Schon damals haben die Bewohner Reisenden Erfrischungen angeboten. Ich hoffe aber, die Isländer finden eine andere Einstellmöglichkeit. Denn das weiße Zelt wirkt, wenn man dort ankommt schon sehr befremdlich in der Landschaft.
Rückblick Laugarvatnshellir
Trotz des trübseligen Wetters reizt es uns die alte Schotter-Straße zu fahren, die früher Laugarvatn mit Þingvellir verband und unterhalb des Berges Reyðarbarmur und dann im weiteren Verlauf zwischen zwei großen Lavafeldern entlangführt. Die Straße wird nicht mehr unterhalten, daher würde ich auch eher von einer Piste sprechen.

Auf unserer Karte haben wir zwei fast kreisrunde Berge gesehen. Diamanten inmitten einer Lavalandschaft: Litli Dimon und Stóri Dimon - letzteren kann man umrunden und besteigen.. Bis dorthin fahren wir erstmal. Dann sehen wir weiter. Wir versprechen uns auch schöne Fernblicke auf den Þingvallavatn.
Lavafeld und Berge
Stóri Dimon und Litli Dimon
Wir fahren echt einmal rum.
Stóri Dimon
Höhlen und Risse im Tuffgestein gibt es auch hier.
Foto Foto
Blick auf den Þingvallavatn
Ein Regenschauer jagt den anderen. Darum fahren wir auch nicht weiter. Þingvellir bei Regen müssen wir nicht ein drittes Mal haben. Wir könnten jetzt direkt hinunter zur Hauptstraße fahren, entscheiden uns aber für den Rückweg die gleiche Strecke zu nehmen.
Landschaft
Landschaft
Landschaft
Jedes Band hat bekanntlich zwei Enden. Darum fahren wir, am Ausgangspunkt angekommen, nun die alte Schotterstraße Richtung Laugarvatn.

Vorher aber müssen wir noch einen kleinen Ausreißer über eine Piste nehmen, die uns bei einem Wasserloch umkehren lässt. Wäre nicht das erste Mal, dass wir bei einem Abbaugebiet für roten Schotter landen. Vielleicht ist es auch eine Spielplatz für Mountainbiker oder Quads. Jedenfalls ist es dort, wo wir kehrtmachen nicht schön. Aber man kann ja über das Gelände hinweg schauen.

Dieser farbenprächtiger Berg hatte es uns angetan.
farbenpächtiger Berg
Schafe auf der Straße
In dieser Richtung ist die alte Schotterstraße besser zu fahren. Schafe sinds, die uns zum Aussteigen veranlassen und natürlich der weite Blick über die Landschaft der Lyngdalsheiði.
Fernblick über Lyngdalsheiði
Und somit sind wir wieder in Laugarvatn und erhalten vorher noch einen schönen Blick über Ort, See und das Laugardalur
Blick auf Laugarvatn
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