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Island

Nord und Süd
Juni / Juli 2017


Kleine Rundtour
am Golden Circle


Kleine Rundtour am Golden Circle
Faxi-Foss - Brúarhlöð - Flúðir - Laugarás - Skálholt





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Infos und Links

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Traumwetter heute mit tiefblauem fast wolkenlosen Himmel.

Wir starten vom Ferienhaus bei Laugarvatn Richtung Osten.
Routenverlauf siehe Karte.
37, 355, 35, 358, 30, 31, 35, 37

Wir wählen die Straße 355, um dem Autoverkehr zwischen den Haupt-Attraktionen zu umgehen.
Wir fahren durch eine sanfte landwirtschaftlich genutzte Gegend. Durch Reykholt fahren wir durch, denn unser erstes Ziel ist der


Faxi-Foss (Vatnsleysufoss)
von der Straße 35 über einem Seitenweg erreichbar.

Der Faxifoss ist ein hübscher Wasserfall mit einer Fischtreppe. Erstaunlich wie weit die Fische ins Landesinnere hochwandern. Lachse gibt es viele in dem Fluss Tungufljót. Das Angeln ist hier ohne Genehmigung verboten und auch das Fangen mit den Händen. Fische fangen dürfen nur die Angelvereine. Bank, Tisch und Wiese laden zum mitgebrachten Picknick ein.
Blick auf den Wasserfall
Wasserfall von oben
Lachstreppe
Am Wasserfall
Für mich gibt es Fischsuppe in dem Café und dazu einen schönen Blick von oben auf den Wasserfall. T.-Bär findet es zu früh, jetzt schon was zu verzehren. Ich möchte die Gelegenheit aber wahrnehmen, denn Lachs ist der einzige Fisch, den ich mag. Jedenfalls in Suppen. Es schwimmen auch keine Stückchen im Süppchen und es schmeckt ganz gut.

Über die 358 geht es nun weiter bis wir auf die Straße 30 treffen. Zu einem Ort, den wir 2011 gefunden, aber wegen gruseligen Wetters schnell abgehakt haben. Seitdem steht Brúarhlöð auf meiner Wunschliste. Heute haben wir das perfekte Wetter für eine Wanderung oberhalb der Schlucht. Auch stehen ein paar mehr Autos auf dem Parkplatz an der Hvítá -Brücke.

Brúarhlöð
Wegen der spektakulären Felsformationen und River-Rafting ist die Schlucht sehr beliebt. Der Gletscherfluss Hvítá, der nachdem er über den Gullfoss gestürzt ist noch das Wasser von den Flüssen Tungufljót, Brúará und Stóra-Laxá aufnimmt, hat nun die doppelte Wassermenge, die sich hier durch die enge Schlucht zwängt. Die schmale Brücke soll schon mehrfach Opfer der Fluten geworden sein.

SchluchtDer größte Teil der Touristen hält sich hier auf und springt auf den Felsen herum.

Für den schönen Wanderweg oberhalb der Schlucht bleibt meist keine Zeit. So war es bei uns 2011 auch.

Heute haben wir aber viel Zeit mitgebracht, und so machen wir uns auf den Weg.
Wanderung oberhalb der Schlucht
Schlucht
Wanderweg oberhalb der Schlucht
Blick in die Schlucht
Blick auf Felsen und Stromschnellen
Wanderweg oberhalb der Schlucht
Ankunft von Rafting-Booten
Oh, da kommen wir gerade
rechtzeitig zurück,, um einen
Spektakel beizuwohnen, das im
Sommer 2 x täglich stattfindet.
Schlauchbote fürs Wildwasser-Rafting und Speedboote kommen fast gleichzeitig an und spucken eine menge Menschen aus. In Gruppen steigen sie auf die Felsen für das berühmte Klippenspringen ins eiskalte Wasser. Einige kneifen, was ich verstehen kann. Auch der Tour-Bus ist mittlerweile eingetroffen, fährt aber leer wieder los. Also keiner dabei, dem die Fahrt durch Wildwasser zuviel geworden ist. Alle Boote fahren voll besetzt wieder ab.
Rafting-Boote kommen an
Auf zum Klippenspringen
Blick vom Sprung hinunter ins kalte Gletscherwasser.
Alle sind wieder fort, ob mit Auto oder per Boot gekommen. T. läuft jetzt einsam und alleine auf den Felsen herum und ohne Neoprenanzug mag er auch nicht ins kalte Wasser springen. Mit aber wahrscheinlich auch nicht. Ich habe hier noch ein Video gefunden. Für mich wäre es nichts, aber vielleicht für Euch.
T. kommt mit Landschaftsbildern zurück, die aber aus der Felsen-Perspektive mit den bislang gemachten nicht mithalten können.


Secret Lagoon
Wir fahren nun weiter nach Flúðir und werfen einen Blick in die sogenannte Secret Lagoon "Gamla-Laugin". Für ein Bad in dem von heißen Quellen umgebenden Pool empfinden wir den Eintrittspreis zu hoch, um zwischendurch mal kurz reinzuspringen. Wir kommen hier aber nochmal lang. Also später mehr dazu. Für heute reicht ein heißer Kaffee.


Von Flúðir geht es erst mal mit dem Auto weiter, um einen Hot-Pot zu suchen, den ich hier nicht namentlich nennen will. Zuviel Vandalismus wurde hier betrieben. Aus diesem Grund muss jederzeit mit der Schließung und Absperrung gerechnet werden. Denn das Kleinod liegt auf Privatgrund an einer Piste. Gehört aber der Vollständigkeit halber mit zu meinem Reisebericht. Wir hinterlassen keinen Müll und zahlen auch einen kleinen Obolus in die dafür vorgesehene Box.
Foto Am Hot Pot
Badeplatz
Der kleine Naturpool füllt sichl. Mehr als fünf, sechs Leute passen wirklich nicht rein. Dem einzigen Mann wird es mit den fünf Frauen wohl auch zu eng. Bei der Aussicht, dass wir da jetzt auch noch reinwollen, da ergreift er lieber die Flucht.
Aber keine Angst. Wir mögen es auch nicht so kuschelig und verzichten.
Landschaft
Was für eine idyllische
Landschaft.

Ob wir wohl heute Abend hier noch einmal hier her kommen wollen?
Auf dem Rückweg mache ich noch ein Foto von dieser hübschen Kirche.
Kirche
Laugarás und Skálholt sind unsere nächsten Ziele. Beide liegen an der Straße 31. Manchmal endlose Blicke, bis hin zur Hekla oder zum Langjökull.
Landschaft
Ein erster Blick aus der Ferne auf Skálholt.
Foto
Kurz vor Laugarás treffen wir wieder auf den Fluss Hvítá, der hier über eine einspurige Hängebrücke überquert wird. Das Wasser ist hier sehr tief und muss noch einmal durch eine Enge. Noch 1957 wurden Reisende mit einer Fähre übergesetzt. Ihr Pferde mussten hinterher schwimmen.
Brücke bei Laugarás
Landschaft am Fluss Hvítá

Laugarás

Das kleine Dorf erstreckt sich über ein Geothermalgebiet, weshalb man sich hier auf den Anbau von Gemüse und Blumen konzentriert hat. Einzelne Höfe mit Gewächshäusern bestimmen das Ortsbild, aber auch viele Bäume.

Jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag zwischen 12:00 und 18:00 ist Markttag beim Biohof Engi.

Bei Familien ist der Ort beliebt wegen seinem Streichelzoo "Slakki Petting Zoo" und diverser Spielmöglichkeiten für Kinder. Auch Robben und Polarfüchse werden hier oft aufgepäppelt. Slakki hat auch ein nettes Café.

Auf ein Stück selbst gebackenen Kuchen hätten wir schon Lust. Aber leider ist es schon nach 18:00 Uhr und so fahren wir durch den Ort durch.


Skálholt

erreichen wir wenige Kilometer weiter über eine Stichstraße.
Ein 2 km langer Sparziergang führt über das Gelände des ehemaligen Bischofsitzes und zu 12 historischen Stationen. Am Parkplatz gibt es eine kleines Besucherzentrum, wo man für 500 ISK eine Broschüre in englisch erhalten kann.

Zu Skálholt gäbe es dermaßen viel zu schreiben, das ich es heute mal unterlasse.
Kirche
Während T. die 12 Stationen akribisch abklappert, bewege ich mich hauptsächlich um die Kirche herum.
Kirche mit Landschaft
Grassoden Kapelle
Foto
Kirche Eingang
Kirche Innenraum Kirche Innenraum, Orgel
Stelen
Pferdeherde
Zu meiner Freude kommt es in der nun doch etwas eintönigen Weidelandschaft zu einem Zwangsstopp.
So kann ich ganz in Ruhe die schönen Islandpferde
fotografieren, die uns auf der Straße entgegen kommen.



Unser Tagesausflug geht nun auch langsam zu Ende. Entlang des Apavatn steuern wir jetzt wieder nach Laugarvatn. Im Vorbeifahren sehe ich zwar eine einladende Zufahrt zum See Apavatn, aber mein T.-Bär mag nicht mehr und so fahren wir direkt nach Hause.

Es war ein schöner Tag. Und das Wetter hat uns heute mehr als verwöhnt.

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