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Dagys Reisebilder



Island

Nord und Süd
Juni / Juli 2017


F337
Brúará-Quelle
Eyfirðingavegur


F337 - Rótasandur - Brúará-Quelle - EyfirðingavegurSymbol




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Infos und Links

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Nachdem es am Tag zuvor den ganzen Tag über geschüttet hat, soll es heute gegen Abend einigermaßen trocken bleiben. Die F337 ist nur einen Katzensprung von unserem Ferienhaus entfernt. Daher machen wir uns auch erst am späten Nachmittag auf den Weg.

Eigentlich wollen wir auch nur bis zur Quelle der Brúará auf der Nordseite der Schlucht, an dessen südlicher Seite wir vorgestern waren. Ganz spontan werden wir unsere Route aber noch erweitern.


Die F337 erreicht man nahe Laugarvatn von der Straße 37 aus. Auf der 337 sind wir noch auf Asphalt, dann darf sich der Toyota die steile steinige Piste hinaufkämpfen. Ich als Beifahrerin empfand es 2013 viel extremer, als es bergab ging.

Unterwegs und oben angekommen erwarten uns wieder die grandiosen Ausblicke, fast noch schöner als damals. Heute bestimmen Wolken und Regenschauer über dem Tal die Bildstimmung.
Blick ins Tal
Blick auf die Seen Laugarvatn, Apavatn und den Berg Fagradalsfjall
Blickzurück ins Tal
Vor uns der einer Schatztruhe ähnelnde Berg Gullkista (Goldkiste).
Berg Gullkista -Goldkiste
Wir sehen schon den 924 m hohen Rauðafell.
Ach, da kommt ja gleich wieder die steile und steinige Passage, erinnert sich mein Gefährte.
2013 war das übelst, weil wir quasi blind gegen die tiefstehende Sonne gefahren sind. Bergab finden wir das jetzt gar nicht mehr so schlimm.
Pistenlandschaft mit Berg Rauðafell
Der erste Blick auf die Eismassen des Langjökull.
Landschaft
Steil und kurvig geht es wieder bergab. Es kommt noch eine fiese Passage durch ein "trockenes Bachbett". Wasser gibt es an F337 aber keines.
Pist entlang Berg Rauðafell
Diese Felsformation lädt uns ein, dort mal ein wenig herumzukraxeln. Wir finden dort sogar Wasser in Form eines winzigen Rinnsals, das den Fels herunter rinnt.
Felsformationen am Rauðafell
Landschaft
Steinige Passage der F337
Nicht mehr lange, dann sind wir hier durch und werden die große Sandfläche erreichen, die wir vorgestern wegen Sandsturm nicht angefahren sind.
Die Sandwüste Rótasandur haben wir nun erreicht. Wir schauen auf die Nordflanke des Rauðafell.
Rótarandur und Rauðafell
Im Hintergrund sehen wir den Berg Högnhöfði und können die Schlucht zu der wir wollen schon erahnen. Ob wir die Sandpiste, die dort hinführt, wohl erkennen?
Blick üner den Rótasandur
Ein blaues Schild, das uns 2013 nicht aufgefallen ist, weist uns den Weg. Ein wenig irritiert uns die frische Spur. Da wir den Eingang zur Schlucht aber bereits sehen können, fahren wir geradeaus weiter.
Rótasandur und Högnhöfði
So, jetzt stehen wir dort mit unserem Auto, vor viel mehr Wasser als gedacht. Wasser, das lt. Karte gar nicht da sein dürfte, zumindest nach Norden nicht. Die Quelle der Brúará können wir nicht ausmachen. Die kann überall sein.
Am Ursprung des Flusses Brúará
Der Eingang zur Schlucht Brúarárskörð ist, genau wie auf der Südseite, jedenfalls eindeutig. Wir wählen den Weg rechts auf der Seite des Rauðafell. Zwischen diesem Berg und dem Berg Högnhöfði fließt die Brúará durch eine tiefe beeindruckende Schlucht.

Wandernd zur anderen Seite zu gelangen ist allerdings eher was für sehr geübte Wandersleute. Hüben wie drüben bleibt für Leute wie uns nur eine Stippvisite hinein.
Eingang zur Schlucht
an der Brúará (Quelle?)
Brúará, am Anfang der Schlucht
Brúará beginnt ihren Weg durch die Schlucht
Brúará
Brúará
Brúará im Hochland
Der sandige Weg führt drüben noch weiter. Meinem T.-Bär würde es ja reizen, die Piste um den Berg herumzufahren. Doch wir stehen hier mit unserem Auto schon auf sehr schwammigen Grund.
Landschaft mit Schwennsand

Die Landschaft hier am Ursprung der Brúará haben wir sehr genossen. Ein wirklich tolles Erlebnis.
Jetzt wieder zurück zur Unterkunft zu fahren, hat keiner von uns Lust drauf. Nee, da gucken wir uns lieber mal die Neben-Piste an, die westlich in Höhe des Hlöðufell von der F337 abgeht .

Gesagt, getan - zunächst zurück zur F337 und dann gegen Norden. Und weiter geht es auch noch durch den Rótasandur. In dieser unwirtlichen Sandwüste behauptet sich stellenweise sogar spärliche Vegetation, wie Grasnelken und Grasbüschel.
Blickricchtung Hlöðufell
Das sieht dramatisch aus, gespenstig. Bei dieser Aussicht vergeht uns die Lust unsere Tour über die F338 fortzusetzen..
Blick auf Gletscher und heftige Regenwolken
Gerne könnt ihr die F338 sowie die F337 in ihrer ganzen Länge hier nachfahren.
Damals sind wir von Westen gekommen und sind die F337 gen Süden gefahren. Und das bei schönstem Wetter.
Lavaplatten am Wegesrand
Die Lavaplatten weisen schon auf das Ende der Sandfläche hin.
Landschaft
Pferdehufe im Sand
deuten auf Reitergruppen hin.
Vor uns die Hütte am Hlöðufell.
Foto

Wir biegen jetzt aber links ab auf die zwar nummernlose, aber nicht namenlose Piste "Eyfirðingavegur".

Eyfirðingavegur


Nett die Piste -
Ich dreh gleich um, mault mein T.-Bär mehrfach, wenn das jetzt stundenlag so weiter geht. Macht er natürlich nicht, obwohl es kurvenreich, steinig, sandig, mit Rillen, mit Löchern, mit Platten, aber abwechslungsreich, weitergeht. Also alles was so ein Track bieten kann. Bodenkontakt nicht ausgeschlossen.

Früher war das wohl Teil eines der alten Reitwege zum Althing für die Leute aus dem Norden.

Vielfältig die Berglandschaft, aber vor allem grüner die fast 9000 Jahre alten Lavafelder mit ihren Verwerfungen und Rissen.

Wir blicken in südliche Richtung zum Skriðutindar

Landschaft
Lavaplatten

Landschaft
Isländische Blaubeersträucher soweit das Auge reicht,
in beide Richtungen.


In Hintergrund der Langjökull auf der einen Seite,


und der Skriðutindar mit der vorgelagerten Skagi auf der anderen Seite.

Berg Skriðutindar
Eyfirðingavegur Piste
Als wäre eine Bombe eingeschlagen.
vulkanisches Gestein
Landschaft

Vulkan SkjaldbreiðurZeit, ihn zu erwähnen, den 1060 m hohen Vulkan Skjaldbreiður, der auch von Þingvellir aus deutlich zu sehen ist. Nach einem wahrscheinlich Jahrzehnte langen Ausbruch unter Gletschereis entstand vor ca. 9000 Jahren dieser Schildvulkan und auch das Lavafeld.
Es wird immer grüner. Moose, Gräser und Kleinsträucher haben ganz Arbeit geleistet, das Lavafeld zu begrünen.
bemoostes Lavafeld
Ein Gebilde, das wie eine Röhre aussieht und offenbar auch unterhöhlt ist.
bemooste Lavalandschaft
Wie an einer Perlenschur sind hier Steine vom Berg Skriðan gekullert.
Die westliche Sonne sinkt immer tiefer und gibt alles daran, die Landschaft durch die wir jetzt fahren in ein fantastisches Licht zu setzen.
Berglandschaft
Platten Landschaft
Landschaft
Wir befinden uns in einer bizarren Landschaft mit einer Vielzahl an Spalten und Rissen.
Über dem geologisch hochaktiven Zentrum des Mittelatlantischen Rückens liegend, wurden die Lavafelder des Skjaldbreiður über Jahrhunderte auseinandergerissen und verformt.
Landschaft im Sonnenlicht

FotoGespenstig und unwirklich wirkt die Landschaft immer noch, wenn unsere Blicke
zurück und gen Norden
schweifen.
Da richten wir den Blick doch lieber wieder nach vorne.
Piste und Landschaft im untergehenden Sonnenlicht
Wir kommen an der Hütte Skjaldborgarskáli vorbei.
Skjalborg Hütte
Eine Juli-Nacht im Hochland. Einfach fantastisch, diese Weite, die angestrahlten Berge unter dramatisch aussehende Wolken. Ich bin beglückt und staune mal wieder über die Schönheit dieses Landes.

Wir schauen hier auf die Bergkette Tindaskagi

Landschaft in der Abendsonne

Eine schöne Fernsicht bis zum Þingvellir Nationalpark
und den Þingvallavatn.
Blick bis zum Þingvallavatn
Landschaft
Landschaft
Landschaft
Je nach dem, wohin wir schauen, gestaltet sich das Wetter unterschiedlich.
Und auch die Farben der Landschaft
Landschaft
Vulkangestein
Die Farben Islands
Islands Pisten
Pistenbeschaffenheit Piste durchs Lavafeld
Und Trolle- erkennt ihr sie auch?
Troll in Lavaspalte
Die Berge hinter uns lassend, verläuft der Rest der Strecke weiter durch das riesige Lavafeld. Hin und wieder halten wir an, um Risse und Spalten zu begutachten. An der Straße 550 treffen wir dann wieder auf Asphalt.
Im Lavafeld
Ein wenig melancholisch nehmen wir Abschied vom isländischen Hochland. Dankbar dafür, was dieser letzte Ausflug in die einsame Natur uns wieder einmal erleben lies.

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