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Dagys Reisebilder
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9.Tag Snæfellsnes
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9.Tag
Mit einem Mix aus Sonne und Wolken erscheint uns heute der Tag und verspricht, noch schöner zu werden. Es ist volles Programm angesagt. Wir wollen die Halbinsel Snæfellsnes umrunden.
Zunächst ist die Landschaft an der 54 flach, so weit das Auge reicht. Nun tauchten aber die ganz typischen Basalt-Abbrüche auf, aus flacher Landschaft ragen die Basaltberge 300 – 400 oder gar 600m senkrecht empor. Linkerhand ragt inmitten flacher Lavafelder der Eldborg empor, umgeben von Wiese; Krüppelbirken und Moosbrocken: ein kreisrunder Lavakegel, ein wunderbares Beispiel für einen Vulkankrater. |
Ost-Island 1.
Tag
2.
Tag
Süd-Ost - Island 4.
Tag
Süd-Island 5.
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6.Tag
7.
Tag
8
. Tag
West-Island 9.
Tag
10.Tag
11.
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Nord-Island 12.
Tag
13.
Tag
14.
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15.
Tag
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Bei Gerduberg stehen senkrechte Basaltwände. Die massiven Basaltsäulen, aneinander gereiht wie Orgelpfeifen, haben einen Durchmesser von bis 1m und etwa 10m Höhe. Basaltmauer
Gerduberg vor dem Vulkan Raudhals. (Klick auf Fotos zum Vergrößern) | |
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Snæfellsjökull in Sichtweite | |
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Búðir, einst wichtiger Handelsplatz ist heute nur noch ein Flecken, bestehend aus einer Kirche und einem Hotel. Eine zauberhafte Gegend. T. bereut es wohl, dass er nicht auf den Eldborg geklettert ist, er sucht sich dafür hier einen große Lava-Blase, die er in Angriff nehmen kann. Derweil genieße ich beim Hotel die Sonnenstrahlen, schreibe Karten nach Hause und freue mich, das die stationierte Wolke am Snæfellsgipfel sich langsam verzieht. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen, eine kunstvolle Kreation, die wohl Berge, Meer und mit zwei Sahnehäubchen die beiden Gipfel des Snæfellsjökull darstellen soll. Und ich dachte schon, man hätte mein Englisch nicht verstanden, weil es so lange gedauert hat. Na ja, wenn ein Künstler am Werk ist. T. ist weit und breit noch nicht zu sehen, so dass ich noch einen gemütlichen Spaziergang unternehme. Fast zeitgleich treffen wir beide dann beim Hotel ein. | |
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Aus
einer Spalte im Berg kommt ein kleines Flüsschen, und wer mag kann über Stein und Fels durch das Bächlein in dieser Schlucht
zwischen den steilen Felswänden herumkraxeln.
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Arnarstapi, im Hintergrund der zum Vulkansystem des Snæfellsjökull zählende Berg Stapafell (der verstopfte Berg). Der kleine Fischerort ist Touristenmagnet, nicht zuletzt wegen seiner spektakulären Steilküste mit Grotten, Höhlen und Felsentoren. Ein Wanderweg führt an der Steilküste entlang bis zum Nachbarort Hellnar. Die vielen Felssäulen, ehemalige Lavakanäle und Reste von Kratern dienen Küstenseeschwalben, Mantelmöwen, Dreizehenmöwen und Eissturmvögeln als Nistplätze. Jede freie Nische ist besetzt. Dieses Mal ist es mein T-Bär, der sich eine Auszeit nimmt und sich ins Gras legt, während ich noch ein Stück weiter entlang der Steilküste laufe. | |
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Statue von Ragnar Kjartansson, die die Sagenfigur Bárður Snæfellsás darstellt. Ich habe zwei Männer mit Hut abgelichtet. | |
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Von Arnarstapi aus führt eine Piste hinauf fast bis zum Gipfel des Vulkans, der die vielen Krater und Lavafelder der Gegend durch seine Ausbrüche verursacht hat, wie etwa die Krater Saxhóll oder Hólahólar oder auch Lóndrangar, ein alter Ausbruchskanal, Teil eines Kraters, vermutlich entstanden durch einen untermeerischen Ausbruch. Und wieder steht eine Entscheidung an. Wenn wir die Piste in Angriff nehmen wollen, um den Pass über den Vulkan zu fahren, müssten wir auf einige andere Ziele verzichten. Da wir das aber nicht wollen, verwerfen wir dieses Vorhaben und umrunden stattdessen den mystischen Berg weiter auf der 574. | |
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Lóndrangar | |
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Wir stiefeln lieber der Sonne entgegen und erklimmen einen Kraterrand, wo hier gerade mal mal einer ist, mit einer netten Fernsicht.
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Der nächste Krater Hólahólar lässt nicht lange auf sich warten. Ein paar Kilometer weiter erreichen wir schon den befahrbaren Vulkankegel. Ein Teil der Seitenwand ist ausgebrochen und so sieht auch der Landi mal das Innere eines Vulkankegels. | |
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Ebenso wie bei Búðir sollen auch hier Elfen wohnen.
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und Schafe Hilfe ein Mensch mit Fotoapparat - ganz, ganz schnell zur Mama | |
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Skarðsvik - Öndverðarnes Auf einer 7 km langen hügeligen Schotterpiste (579) schlängeln und holpern wir durch das Lavafeld Öndverðarnes an die Spitze der Halbinsel. Rumpelpiste im wahrsten Sinne des Wortes. Ich komme mir vor, wie ein Flummi und bitte T. etwas langsamer zu fahren, wenn's auch mühselig ist. Auch wenn man sich mutterseelenallein wähnt, muss man mit Gegenverkehr rechnen, dem man meist auf einem uneinsehbaren Hügel plötzlich gegenübersteht. Dann gilt es für einen von beiden, den Rückwärtsgang einzulegen bis zu einer Ausweichmöglichkeit.
Bevor wir jedoch den gelben Leuchtturm erreichen, kommen wir an den wunderschönen, golden schimmernden, zweifarbigen Strand an der Bucht Skarðsvik vorbei. Letzt man den Sand durch die Finger rieseln, bilden sich durch das unterschiedliche Gewicht der Sandkörner Ringe. | |
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Hellissandur und Rif sind damit gestrichen, es geht gleicht weiter bis Ólafsvik. Nach einem Spaziergang am Hafen, kommt auch unser Magen zu seinem Recht. Das Restaurant bleibt uns in Erinnerung wegen seiner Spielecke und der vielen Kinder und darum beliebt bei Familien. Den abschließenden Kaffee lassen wir uns dann draußen servieren, aber auch wegen der Zigarette, die für uns einfach dazu gehört. | |
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Unterwegs muss immer mit kreuzenden Seevögeln gerechnet werden, die rechts der Straße in den Felsen ihre Nester haben oder einen Teich als Bade- und Versammlungsplatz aufsuchen. Im Fall des Anfliegens der Vogelplanschbecken fliegen sie besonders tief.
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Kirkjufell
unser nächster Halt.
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Wir kürzen ab auf einer Stichstraße um auf die 56 zu kommen, die uns durch die Berge wieder auf südliche Seite der Halbinsel bringen soll. | |
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Zwischen Grundarfjördur und Stykkishólmur hat sich Lava bis ins Meer ergossen. Es entstanden zwei Seen bei dem Ausbruch, als die Laven Bäche aufstauten. Berserkjahraun,
ein wild zerklüftetes sagenumwobenes Lavafeld.
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Nein,
nach Bjarnarhöfn fahren
wir nicht. Der Landi und unsere Gesäße haben jetzt Schonzeit. | |
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Die Passhöhe ist erreicht. Wunderbares Licht taucht nun die Landschaft in unglaubliche Farben. | |
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Genau der richtige Abschluss nach einem perfekten Tag. | |
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