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Dagys Reisebilder

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Island 2013


Seite 17
Südisland

Hjįlparfoss
F228
Veišivötn



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Hjįlparfoss - F228 - Veišivötn





Fe1 Wir haben gut geschlafen. Das Ferienhaus ist winzig, aber sehr gepflegt und liebevoll eingerichtet. Die Vermieter haben notiert, dass gelegentlich ihre Pferde hier grasen.
Schade, es sind keine da. Vielleicht hätten sie uns ja davon abgehalten ins Veišivötn zu fahren. Eigens wegen dieser Tour sind wir hier her gesiedelt, aber....lest selber.


Ursprünglich wollten wir zwei Nächte in Hrauneyar buchen. Das Preis-Leistungsverhältnis sagte uns allerdings überhaupt nicht zu. Wundern braucht man sich nicht bei der Nachfrage, so waren die Doppelzimmer mit Bad bereits vor acht Monaten schon ausgebucht. Ich glaube, wir sind ganz gut aufgehoben in unserem Häuschen, auch wenn  ca. 35 km mehr zu fahren sind.



Snęfellsnes


Seite 1
Borganes
Fossatśn-Grķmsį

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Seite2
Langarfoss
Langaholt
Snęfellsjökull-Pass

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Seite 3
Hellisandur
und Umgebung

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Seite 4
Eysteinsdalur
Snęfellsjökull

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Seite 5
Djśpalónssandur
Dritvķk

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Seite 6
Ólafsvik bis
Stykkishólmur

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Seite 7
Halbinsel
Klofningsnes

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Weiterfahrt
in den Süden Islands

Seite 8 - Teil 1
Deildartunguhver
Reykholt
Kaldidalur

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Seite 9 - Teil 2
Hochlandpiste F338
Hochlandpiste F337

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Südisland

Seite 10
Žórsmörk
Valahnśkur

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Seite 11
Hvolsvöllur
bis
Skógar

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Seite 12
Einmal um den
Mżrdalsjökull

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Seite 13
Langisjór - Breišbakur
Eldgjį

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Seite 14
Kap Dyrhólaey
Vķk ķ Mżrdal

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Seite 15
Laki Krater
Fjašrįglśfur

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Seite 16
F208 - F225
Ljótipollur
Raušufossar

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Seite 17
Hjįlparfoss
F228
Veišivötn

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Seite 18
Letzter Tag
Grótta

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Infos und
Links



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Unsere letzte Tour in diesen Ferien geht also ins Veišivötn, einem isländischen Anglerparadies.

An der Straße 32 erwartet uns aber noch ein Wasserfall, der leicht mit dem Auto zu erreichen ist. Wenn der Wind gestern heftig war, so ist er heute stürmisch. Beim Hjįlparfoss komme ich erst mal nicht aus dem Auto raus. Kleiner Trost, dafür habe ich es durch den Rückenwind sehr leicht beim Wiederaufstieg.

Hjįlparfoss

Der Hilfewasserfall erhielt seinen Namen natürlich aus gegebenen Umständen. Mensch und Tier fanden hier nach der Hochlandquerung über die Sprengisandur endlich wieder Wasser und Futter für die Pferde.
Hjįlparfoss
Hjįlparfoss (3) Hjįlparfoss
Hjįlparfoss
Hjįlparfoss Blümchen und Regenbogen sind, könnte man beinahe behaupten, die letzten Farben die wir heute sehen.
5523 (2)
Also, mit der Wettereinschätzung habe ich mich ja total vertan. Ich hätte heute morgen noch mal schauen sollen. Genau umgekehrt kommt es. Wir fahren dem Weltuntergang entgegen. Keine Ahnung, was uns geritten hat, immer weiter zu fahren. Vielleicht, weil es heute der letzte Urlaubstag ist. Vielleicht, weil es zwischendurch immer mal wieder heller wurde in der Ferne.

Wir tanken bei Hrauneyar. Fahren so 20 km die F26 entlang, bis diese abbiegt nach Norden.


HinweisWir sind nun auf der F 228 Richtung Veišivötn. Passieren ein Kraftwerk und einen See. Der Track ist im Grunde genommen reine Aschewüste. Wir wissen, das hat bei schönem Wetter einen ganz besonderen Reiz. Sandsturm? Wo soll der den herkommen, wenn es wie aus Eimern p...., fragt T.
Nun, auf dem Rückweg werden wir um eine Erfahrung reicher sein.

Karte

Wir steigen auch nur zweimal aus. Selbst die Blase hat ein Einsehen, dass heute nichts zu Machen ist.
Die Fotos sind fast ausnahmslos aus dem Auto fotografiert.
F225 veidivötn
Bis zum Anglercamp müssen zwei Flüsse gefurtet werden. Beide Furten sind mit Pflöcken abgesteckt.
Wir sind auch nicht die einzigen die unterwegs sind. Dieser hier hat uns überholt und wir sind hinterher geprescht wegen der Furt. Soll erfüllt. Wir geben die Verfolgung auf und fahren mit angepasstem Tempo weiter.

In der zweiten Furt (nicht abgebildet) steht ein Hänger. Praktisch für uns, ärgerlich für den, der ihn verloren hat. Wir haben Platz genug um an dem unfreiwilligen Wasserstandsanzeiger rechts vorbei zu fahren.
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
Das Anglercamp ist erreicht. Es gibt hier auch einen Zeltplatz und eine Hütte für Wanderer. Gemütlicher ist es wahrhaftig nicht geworden. Unbeirrt fahren wir weiter den nächsten Berg hinauf. Dann im stetigen Bergauf und Bergab an drei Seen entlang. Landen irgendwann an einem Seeufer und verputzen dort ein klein wenig verstimmt unsere Wegzehrung. Man kann erahnen, wie wunderschön die Landschaft ist.

Das ganze Gebiet ist mit Pisten durchzogen, die zu irgendeinem Angelplatz führen. Ein wenig verwirrend ist das schon.
F225 Veišivötn

Veišivötn

Das gesamte Gebiet der Veišivötn (Anglerseen) umfasst etwa 50 Seen, gelegen in einem 20 km langen Tal zwischen Landmannalaugar und dem Žórisvatn. Es handelt sich meist um mit Grundwasser gefüllte Explosionskrater. Der große Forellenreichtum lockt viele Isländer in dieses Anglerparadies.
Wie gestern schon geschrieben, gehören auch die Kraterseen Ljótipollur und Hnausapollur zu dieser Kraterreihe, getrennt durch den Fluss Tungnaį.

Was das Wetter angeht, ist es fast so als hätten wir uns gestern durch ein Zeitfenster vom Kraterrand des Ljótipollur rüber beamen lassen. Meine Stimmung schwankt zwischen Traurigkeit und Ärger.
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
Hier ein Blick auf Anglercamp und Campingplatz
F225 Veišivötn
Wir machen uns auf den Rückweg. Da wir keinen Sinn darin sehen hier noch weiter herumzukurven, verzichten wir leider auch auf den Abstecher zum Litla-Fossvatn. Erst als wir den Wasserfall aus der Ferne sehen und die Wellen, die vom Wind über die Fallkante getrieben werden, erwacht unser Interesse.

Wir haben aber bereits die Fossvatnakvisl gefurtet. Der Hänger steht übrigens nicht mehr in der Furt. Er wurde wohl zwischenzeitlich geborgen - hoffen wir jedenfalls. Die möglichen Alternativen wären ja, mit der Strömung mitgerissen oder abgesoffen.
F225 Veišivötn
Um doch näher an den Wasserfall am Litlafossvatn heranzukommen, biegen auf gut Glück rechter Hand auf eine namenlose Piste. Auf unserem Abstecher kommen wir zwar nicht bis zum Wasserfall, dafür erhalten wir aber einen hübschen Blick über die Landschaft.
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
Wieder auf der F228 erreichen wir kurz darauf die Furt über die Vatnakvisl. Überall wo Wasser ist, gedeiht auch üppiges Grün. Ein Grund dort unten noch mal auszusteigen und sich ein wenig umzusehen.
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
F225 Veišivötn
Im weiteren Fahrtverlauf können wir sehen, wie an zwei Stellen Sandwinde von ca. 3 m Höhe über die Piste treiben. Sandsturm kann man das noch nicht nennen. Wie dem auch sei, wir müssen da durch. Stehen bleiben können wir nicht. Der Wind wird nicht nachlassen, es kann vielleicht schlimmer werden. Und dieser Vorgeschmack auf einen Sandsturm reicht völlig, um sich Sorgen zu machen um den Lack. Wir sind schnell durch. Alles ist gut.


Alles gut ist auch bei Ankunft am Ferienhaus. Fast windstill und angenehm warm ist meine erste Empfindung. Nach dem heutigen Erlebnis muss es einem so vorkommen. Der Frust sitzt immer noch tief.

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